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Mittwoch, 16. November 2016

Der eigene Name als Motor: Wie aus Kindern sprachliche Überflieger werden

  • Ab dem 18. Schwangerschaftsmonat lauschen Babys bereits auf ihre Umwelt
  • Ab dem siebten Lebensmonat erkennt ein Kind seinen Namen, der meist auch das erstgeschriebene Wort ist
  • Spielzeug, Bücher und Reime helfen bei der Entwicklung des Wortschatzes 

Berlin, 16. November 2016 - Für Kinder ist die Welt der Sprache schon vor der Geburt ein einziges großes Abenteuer. Sie begeben sich ab der 18. Schwangerschaftswoche auf die große Reise der Entwicklung und beginnen die ersten Töne zu hören - Herzschlag, Stimmen oder Musik werden nun wahrgenommen und bereiten auf den ersten Zwischenhalt einer langen Reise vor. Die Stimmen der Eltern werden so nach der Geburt erkannt und schon einmal gehörte Musik wirkt beruhigend. Eltern können also schon im Bauch die Reise der Kleinen begleiten und lenken, ihnen vor allem aber das richtige Reisegepäck, für die weitere Entwicklung, mitgeben. 

Quelle: Lost My Name

Anschnallen bitte: die Sprachentwicklung ist bereit zum Abheben
Ist das Reisegepäck erst an Bord, startet das Abenteuer Entwicklung erst so richtig. Neugeborene beobachten von nun an ihre Eltern genau und erobern die Welt der Sprache in Schallgeschwindigkeit. Der eigene Name ist dabei immer besonders wichtig. Bereits ab dem siebten Monat erkennt ein Kind seinen eigenen Namen und reagiert sogar darauf. Mit etwa neun Monaten kann es diesen, neben einzelnen Worten, dann auch selbst nachsprechen. Wenn es dann seinen ersten Geburtstag feiert, versteht es einfache Aussagen wie "Nein" und kann Bitten der Eltern verstehen. Mit drei Jahren haben Kinder dann schon ein gutes Verständnis für Sprache und die Feinmotorik ist so weit entwickelt, dass ein Stift nicht nur zum Malen, sondern auch zum Schreiben gehalten werden kann. Der eigene Name ist dann wahrscheinlich das erste selbstgeschriebene Wort.

Bordprogramm: Sprachförderung inklusive
Ein Kind versteht in der Regel Wörter, schon bevor es diese selbst nutzen kann, und je mehr die Eltern mit ihrem Kind sprechen, desto größer wird auch der Wortschatz. Besonders schön ist da natürlich ein allabendliches, gemeinsames Vorleseritual. Außerordentlich aufmerksam folgen sie vor allem Geschichten, in denen ihr eigener Name vorkommt. Personalisierte Kinderbücher, wie von Lost My Name, machen den kleinen Leser zum Helden des ganz eigenen Abenteuers. Vorlesen fördert also nicht nur die Fantasie, sondern auch die kleinen Piloten auf ihrer Reise durch die Welt der Sprache. Gut für den Wortschatz sind auch Spiele wie Memory, gemeinsames Singen, Fingerspiele oder Reime. Dabei gewöhnen sich Kinder an Rhythmus, Laute und Sprachmelodie und können sich Worte leichter einprägen.

Sie haben ihr Ziel erreicht: Alles klar zur Landung?
Gemeinsames Sprechen und Vorlesen sind wichtige Begleiter der Entwicklung eines Kindes. Wer zum Reden ermuntert, auch bei kleinen Fehlern lobt und vor allem sein Kind ernst nimmt, macht es zum sprachlichen Überflieger und lässt es schnell Meilen auf der Reise durch die Welt der Sprache sammeln. Damit Kinder ihren Wortschatz im Laufe der Zeit kontinuierlich aufbauen können, muss ihnen auch der Raum zum Sprechen gelassen werden. Wenn Eltern ihrem Kind aufmerksam zuhören, es aussprechen lassen, Fragen ausführlich beantworten und auch dem Kind Fragen stellen, steht einer Punktlandung nichts mehr im Wege.


Über Lost My Name

Lost My Name (deutsch: Ach du Schreck, mein Name ist weg) ist ein in 2012 gegründetes, preisgekröntes Startup aus London, das die Schnittstelle zwischen Storytelling und Technologie auf ungewöhnliche Weise revolutioniert hat. Die Mission: Lost My Name entfacht die kreative Superpower der Erwachsenen, aus der eine magische und besondere Beziehung zum Kind erwächst.

Das Team um die Gründer Asi Sharabi, David Cadji-Newby, Tal Oron und Pedro Serapicos hat mit dem gleichnamigen Kinderbuch nicht nur das meist verkaufte, sondern auch technisch fortschrittlichste Buch seiner Art kreiert. In über 170 Ländern haben die Geschichten von Lost My Name mehr als 1,7 Millionen Kinder zum Lachen und Staunen gebracht.

Mit der Vision, die Verlagswelt nachhaltig zu verändern, gelang dem Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein bemerkenswerter Erfolg mit dem ersten Titel "The Little Boy/ Girl Who Lost His/ Her Name". Seitdem befindet sich Lost My Name auf rasantem Wachstumskurs, der noch viele weitere Ideen hervorbringen wird.





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