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Mittwoch, 3. Oktober 2012

Schüler gestalten ihr Europa von morgen



Bildnachweis: "WAZ Fotopool"


Stiftung Mercator startet das Projekt RE:INVENT EUROPE am Leibniz-Gymnasium Essen im Beisein von Bundesaußenminister Guido Westerwelle

Presse Bildung Essen, 2. Oktober 2012 - Die gegenwärtige Krise lässt zunehmend die Vorteile der europäischen Integration verblassen. Insbesondere Jugendliche nehmen die europäischen Institutionen als schwer verständliches Konstrukt wahr. Der „Friedensdiskurs“ als Begründung für Europa greift bei der jüngeren Generation kaum. Mit Blick auf die Europawahl 2014 initiiert die Stiftung Mercator das Projekt „RE:INVENT EUROPE – Jugend gestaltet Europa“, das Jugendliche in Nordrhein-Westfalen dazu motivieren soll, sich kreativ mit der europäischen Idee auseinanderzusetzen und eigene Ideen für ein zukunftsfähiges Europa zu entwickeln. Zum Auftakt kommt Schirmherr Guido Westerwelle zu einer Diskussionsrunde mit Schülern nach Essen.

„Deutschland kann nur in einem starken Europa eine wirkungsvolle Rolle in der Welt spielen“, sagt Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. „Wir wollen vor allem junge Menschen für ein solches Europa begeistern. Denn die Schüler von heute entscheiden darüber, wie Europa in Zukunft aussieht. Das Projekt RE:INVENT EUROPE bietet Jugendlichen die Chance, ihre eigenen Ideen zu entwickeln, mit anderen zu debattieren und zu erproben.“ Die Stiftung Mercator hat in der Vergangenheit ihr Engagement für den Regionalschwerpunkt Europa deutlich ausgebaut, zuletzt mit der Stiftungskampagne „Ich will Europa“.

Zum Auftakt von RE:INVENT EUROPE diskutiert Bundesaußenminister Guido Westerwelle mit Schülern des Leibniz-Gymnasiums Essen über die Frage „Alles nur Simulation? Können wir Europa wirklich mitgestalten?“ Danach präsentieren die Jugendlichen ein Europa-Kunstwerk, das sie in Zusammenarbeit mit dem Künstler Jürgen Paas entwickelt haben, sowie eine Bühnenperformance. Durch die Veranstaltung  führt 1Live-Moderator Jan-Christian Zeller.

RE:INVENT EUROPE ist eine Reihe von Veranstaltungen 2012 und 2013 an zehn Schulen in Nordrhein-Westfalen, davon fünf im Ruhrgebiet. Diese bestehen aus verschiedenen Elementen:  Der vorbereitende Europakurs vermittelt das Basiswissen zu Europa und der Europäischen Union, das im anschließenden Debattenformat genutzt und unter Anleitung zu einer europapolitischen Frage eingesetzt wird. Daneben erarbeiten die Schüler im Vorfeld der Veranstaltungen eigene Ideen für „ihr“ Europa und setzen sie gestalterisch um. Ergänzt wird das Format durch eine Messe und Vorträge zu den Themen Ausbildung, Studium, Praktika und Schüleraustausch.

Bei jeder Veranstaltung können die teilnehmenden Jugendlichen ein Video-Statement abgeben, in dem sie ihre Wünsche und Visionen für die Zukunft von Europa deutlich machen. Mit den Statements wird Jan-Christian Zeller ein Europa-Video produzieren, das auf der Projektwebseite www.jugend-gestaltet-europa.de präsentiert wird.


Die Initiative
Das Projekt „RE:INVENT EUROPE – Jugend gestaltet Europa“ ist eine Initiative der Stiftung Mercator und wird durchgeführt vom Zeitbild Verlag. Schirmherr ist der Bundesminister des Auswärtigen, Guido Westerwelle.

Über die Stiftung Mercator
Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen – gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft – ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:
Christine Ehrig
Kommunikationsmanagerin
Tel.: + 49 (0) 201 245 22 840                                         


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