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Donnerstag, 24. November 2016

„Die menschliche Verbindung als Erfolgfaktor“


  



 
Wir alle spüren es: Die Veränderungen in unserer Welt nehmen an Geschwindigkeit und Ausmaß zu. Die Menschheit steht vor großen Herausforderungen. Gerade zum Jahresende nehmen wir uns gern die Zeit zur Besinnlichkeit und zum Ausblick auf das kommende Jahr. Wünsche, Visionen und Ziele erhalten dabei oft ganz neue Tendenzen und Prioritäten … 

Möchten Sie zum Jahresende Ihren Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern, Freunden und Bekannten mit einem inspirierenden Vortrag „DANKE“ sagen? 
Anlässlich einer Weihnachtsfeier, in einer Hotel-Veranstaltung, in einer Galerie 
oder auf einer Jahres-Hauptversammlung oder einem Direktions-Meeting halte ich gern einen Vortrag, der die Menschen bewegt und ihnen neue Perspektiven für die Zukunft auffächert. Hier ein paar Gedanken dazu:

> Welche Ideen gibt es, um unsere Beziehungen (zu uns selbst und zu anderen Menschen) wieder auf ein Niveau von Freundschaft, Vertrauen und zuverlässiger Zusammenarbeit anzuheben?

> Wie gelingt es uns noch besser, den Weg in eine finanziell sichere und menschlich wertvolle Zukunft zu finden und gemeinsam zu gehen?

> Welche Erfolge aus diesem Jahr möchten wir in 2017 wiederholen oder sogar um ein Vielfaches übertreffen?




Ist es mir gelungen, Sie neugierig zu machen?


Ich freue mich auf das Gespräch mit Ihnen. Schicken Sie mir gern eine E-Mail an erfolg@roland-arndt.de. Dann können wir einen Telefon-Termin vereinbaren.

Ihr Roland Arndt
Postfach 1550    23835 Bad Oldesloe
Tel. 04531-67175   Fax. 04531-67279

Montag, 21. November 2016

Europäische Universitäten appellieren an die Politik



Mit Bildung und Dialog gegen die zunehmende gesellschaftliche Spaltung – Erstes öffentliches Symposion von „The Guild“ in Brüssel

Die neue Vereinigung forschungsintensiver Universitäten in Europa, „The Guild“, hat an die Politik appelliert, der zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung in Europa deutlicher als bislang entgegenzutreten. Die Vereinigung rief regionale und nationale Regierungen sowie die EU auf, verstärkt auf die Hochschulen zu setzen, um einen Prozess des Dialogs und des Ausgleichs über kulturelle und soziale Grenzen hinweg in Gang zu bringen. Die Mitgliedsuniversitäten von „The Guild“ kommen am (heutigen) Montag in Brüssel zu ihrem ersten öffentlichen Symposion zusammen. 

Universitäten zählten in allen europäischen Regionen zu den größten Arbeitgebern und seien vielerorts Motoren der regionalen Wirtschaft, heißt es in der Erklärung. Ihre Beschäftigten gehörten allen Altersgruppen und Generationen an. Sie seien zudem ein Ort der freien Rede und des internationalen Austauschs, auch im Hinblick auf die Grundlagen ethischen Verhaltens. Ihre Studierenden, Mitarbeiter und Alumni stellten ein vielversprechendes Potenzial dar, um neue Formen des Dialogs und der Auseinandersetzung zu entwickeln. Universitäten gäben Flüchtlingen eine neue Perspektive und böten jungen Menschen aus sozial benachteiligten Familien Aufstiegschancen. Die Universitäten seien daher eine wichtige Ressource, damit die Früchte von Forschung und Innovation allen Menschen zugutekommen könnten.

Die Zukunft Europas und seiner Gesellschaften hänge von Forschung und Innovation ab. Zugleich seien Forschung und Innovation für viele Menschen beunruhigend, da sie zu Veränderungen führten. Universitäten stünden im Zentrum dieses Prozesses. Denn die Universität sei nicht nur der Ort, an dem viele Innovationen ihren Ausgang nähmen, sondern auch der Ort, der Lösungen für die damit verbundenen Probleme anbieten könne. Die Universitäten müssten die Bedenken derjenigen Menschen ernst nehmen, die sich von der gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung abgehängt fühlten. Nicht zuletzt müssten die Hochschulen aber auch für die kritische Auseinandersetzung, für Bildung und die Suche nach der Wahrheit eintreten.   

Das erste öffentliche Symposion von „The Guild of European Research-Intensive Universities“ findet am (heutigen) Montag ab 17.00 Uhr in der Bibliothek Solvay in Brüssel statt. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Themen Open Science und Open Innovation. Daniel Buhr, Professor für Policy Analyse und Politische Wirtschaftslehre an der Universität Tübingen, wird das vielbeachtete Projekt „Lebensphasenhaus“ vorstellen. Gäste der Tagung sind unter anderem Professor Jean-Pierre Bourguignon, der Präsident des Europäischen Forschungsrates, sowie Robert-Jan Smits, der Leiter der EU-Generaldirektion für Forschung und Innovation.

„The Guild“  war im vergangenen Sommer gegründet worden. Die Universität Tübingen zählt zu den Gründungsmitgliedern. Der Vereinigung sind in den vergangenen Monaten zahlreiche weitere Top-Universitäten beigetreten, wie beispielsweise die Universität Louvain in Belgien, das King´s College London oder die Universität Aarhus in Dänemark.  



Kontakt:
Dr. Karl G. Rijkhoek
Universität Tübingen
Hochschulkommunikation
Telefon: +49 7071 29-76788
karl.rijkhoek[at]uni-tuebingen.de




Herbst und Winter sind Märchenzeit

Nicht immer nur Schneewittchen, Dornröschen und Rumpelstilzchen: In unserer Infografik finden Sie unbekanntere Märchen der Brüder Grimm. Genau der richtige Lesestoff für kalte Herbst- und Wintertage. Die kurzen Texte eignen sich besonders gut fürs gegenseitige Vorlesen.

Berlin, 21. November 2016 – Lesen bildet, erweitert den Horizont und ist die Voraussetzung dafür, sich Wissen selbst anzueignen. Grundlage des Lernens ist schlicht und einfach das Lesen. Genau deswegen ist es so wichtig Begeisterung fürs Lesen zu schaffen, langfristig Lesekompetenzen zu fördern und Bildungschancen zu eröffnen.


Bei der Leseförderung kann nicht früh genug angefangen werden. Der Schritt von Bilder- zu Vorlesebüchern stellt die notwendige Verbindung her, um schon früh zwischen dem Vorgelesenen und den dazugehörigen Bildern eine Vertrautheit mit der Schriftsprache zu ebnen. Auch der Schritt vom Vorlesen zum eigenständigen Lesen sollte von den Eltern begleitet und nicht unterschätzt werden. Er ist eine wichtige Phase in der Ausbildung der Lesekompetenz. Der Prozess des Vorlesens muss nicht zwingend mit Schulbeginn enden, denn genau da kann es zu ungewollten Entwicklungen kommen. Kinder lernen erst das Lesen, widmen daher die meiste Konzentration der Technik. Die Möglichkeit in die spannenden Welten von Büchern einzutauchen, der Spaß und die Neugier an der Geschichte, kann dabei auf der Strecke bleiben und Bücher werden nur noch mit Schule und Arbeit in Verbindung gebracht. Den Spaß am Lesen wieder zu entdecken und freiwillig ein Buch in die Hand zu nehmen, ist dann keine Selbstverständlichkeit mehr.

"Die kurzen Texte eignen sich besonders gut fürs gegenseitige Vorlesen, wenn es draußen stürmt, regnet oder schneit." erzählt die Autorin Katharina vom sofatutor.magazin.com

Während man beim Lesen eines Buches durch neue, spannende Welten rauscht, wird man unbemerkt in einem umfassenden Maße gefördert und gefordert ‒ sei es im Wortschatzausbau, der Konzentrationsfähigkeit, im Sprachgebrauchs, im Ausdrucks- und Kommunikationsvermögen etc.. All diese Fähigkeiten, die durch das Lesen gefördert oder erst herausgebildet werden, sind vor allem in der Schule wichtig: Auffassungsgabe, Artikulation, Reflexion, Hinterfragung.  


Ihre Ansprechpartnerin
Annemieke Frank
+49 (0)30 515 88 22 13






Freitag, 18. November 2016

Mit einer bundesweit angelegten »MINT-Coding«-Initiative wollen das Fraunhofer-Projekt »Open Roberta« und Google digitale Bildung ab 2017 entscheidend voranbringen.



Startschuss für die gemeinsame MINT-Coding-Initiative:
Google-CEO Sundar Pichai besucht das Fraunhofer-Projekt
»Open Roberta« auf dem IT-Gipfel in Saarbrücken. 


Fraunhofer-Projekt »Open Roberta®« und Google bauen digitale Bildung deutschlandweit aus

Im Zuge der Digitalisierung entscheiden junge Talente über Deutschlands wirtschaftliche Zukunft. »Wirtschaft 4.0« wird laut einem aktuellen Forschungsbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) binnen weniger Jahre eine neue Arbeitswelt schaffen. IT-Kenntnisse und innovatives Denken sind schon jetzt stärker gefragt denn je. Mit einer bundesweit angelegten »MINT-Coding«-Initiative wollen das Fraunhofer-Projekt »Open Roberta« und Google digitale Bildung ab 2017 entscheidend voranbringen. Ziel ist es, die kostenfreie Programmierplattform »Open Roberta« flächendeckend an deutschen Schulen und Lernorten einzusetzen und so digitale Kompetenzen zu fördern. Auf dem Nationalen IT-Gipfel in Saarbrücken fällt der Startschuss: Hier stellen Wissenschaftler des Fraunhofer IAIS und Google-CEO, Sundar Pichai, am Donnerstag, 17. November 2016, die Zukunftsinitiative vor.
Im Rahmen des auf drei Jahre angelegten MINT-Coding-Projekts lernen Kinder und Jugendliche die Grundlagen des Programmierens mit Robotern und Mikrocontrollern. Fraunhofer-Experten schulen Lehrkräfte und Trainer, so erhalten Schülerinnen und Schüler sowohl im Unterricht als auch in bundesweiten Workshops und Veranstaltungen Zugang zu Technik und weiteren MINT-Bereichen. Dafür werden am Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS zunächst neue Unterrichtsmaterialien entwickelt. Diese erweitern das didaktische Konzept der seit 2002 bestehenden Förder-Initiative »Roberta« um einen neuen Baustein, der sich primär an Schülerinnen und Schüler der Grundschulen sowie der Sekundarstufe 1 richtet. Mit mehr als 1000 zu Roberta-Teachern ausgebildeten Lehrkräften greift die Roberta-Initiative dabei auf langjährige Erfahrungen in der MINT-Bildung an Schulen zurück. Im Zuge der Initiative werden darüber hinaus weitere Lehrer für die Vermittlung von Programmierkenntnissen qualifiziert.

Im Mittelpunkt steht bei dem Projekt die Programmierumgebung »Open Roberta Lab«. Diese wurde bereits 2014 vom Fraunhofer IAIS mit Unterstützung von Google.org initiiert. »Unsere frei verfügbare Open-Source-Plattform ermöglicht es jedem, der einen Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetzugang hat, intuitiv das Programmieren zu erlernen«, erklärt Beate Jost, Technische Leiterin von Roberta und Open Roberta. Mit der grafischen Programmiersprache »NEPO®« werden Programme spielend einfach via Drag and Drop erstellt. Google fördert die weitere Verbreitung von Open Roberta, bis 2019 soll es mindestens 100 000 Kindern und Jugendlichen damit ermöglicht werden, die Grundlagen des Programmierens zu lernen. Neben der Integration in den Unterricht sind Open-Roberta-Coding-Hubs an technischen Museen oder Bibliotheken sowie eine Open-Roberta-Coding-Tour geplant.

Wieland Holfelder, Leiter der Entwicklungsabteilung von Google Deutschland und zertifizierter Roberta-Teacher, erklärt: »Um die digitale Welt zu begreifen und auch zu gestalten, muss man verstehen, wie Code und Software funktionieren. Ich freue mich, dass wir mit der Förderung von Google.org noch mehr Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland für Programmieren und Robotik begeistern und mit der Ausbildung von Lehrkräften dazu beitragen können, dass Digitalisierung endlich so in den Schulen ankommt, wie sie in unserer Lebenswelt längst stattfindet.«

Mikrocontroller »Calliope mini« im Unterricht programmieren
Verschiedene Roboter und Hardware können über open-roberta.org kostenfrei programmiert werden, darunter die MINT-Neuheit Calliope mini. Der Minicomputer wird ebenfalls auf dem IT-Gipfel vorgestellt und soll ab 2017 neben dem Startland Bremen in verschiedenen Bundesländern ab der dritten Klasse eingeführt werden.

»Unser Ziel ist es, mit Open Roberta den Nachwuchs an der digitalen Transformation teilhaben zu lassen«, erklärt Thorsten Leimbach, Leiter der Roberta-Initiative. »Ob SchülerInnen, Auszubildende, Studierende oder Lehrkräfte – wir freuen uns darauf, sie mit der Unterstützung von Google Deutschland an Technologien heranzuführen und zum Mitmachen zu motivieren.«

Über die »Roberta®«-Initiative
Seit 14 Jahren begeistert die Initiative »Roberta – Lernen mit Robotern« des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS Kinder und Jugendliche bereits im Schulalter für Technik und Naturwissenschaften. Mit einem erprobten Konzept rund um spannende Kurse zum Bauen und Programmieren von Robotern hat das Bildungsprogramm bereits mehr als 350 000 Mädchen und Jungen erreicht. Zudem hat die Initiative mit gendergerechtem Lehr- und Lernmaterial und einem europaweiten Netzwerk über 1000 Lehrkräfte zu zertifizierten »Roberta-Teachern« ausgebildet.
Über »Open Roberta®«
Um noch mehr Mädchen und Jungen spielerisch an das Programmieren heranzuführen, hat das Team des Fraunhofer IAIS sein erfolgreiches pädagogisches Roberta-Konzept um eine innovative Programmierplattform erweitert: Die frei verfügbare, Cloud-basierte Open-Source-Software »Open Roberta Lab« ermöglicht es Schülerinnen und Schülern ab acht Jahren, mit Spaß und ohne technische Hürden das Programmieren zu lernen.
Interaktiv entwickeln die Kinder und Jugendlichen mit der einfachen grafischen Programmiersprache »NEPO®« eigene Programme per Drag and Drop. Vieles ist möglich: von einfachen Fahrten bis hin zum Einsatz von vielerlei Sensoren und Fähigkeiten. Derzeit unterstützt das Lab die Modelle »EV3« und »NXT« von LEGO Mindstorms sowie den »Arduino«-basierten »Bot’n Roll« und die beiden Mikroboards »Calliope mini« und »BBC micro:bit«. Zudem ist die Plattform bereits in zehn Sprachen verfügbar und wird ständig um weitere spannende Hardware erweitert.
Das »Open Roberta Lab« wird am Fraunhofer IAIS in Partnerschaft mit Google.org und der Open-Source-Community entwickelt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Weitere Informationen

Open Roberta Lab: https://www.open-roberta.org/
Roberta-Initiative: http://roberta-home.de/
IT-Gipfel Saarland: http://it-gipfel.saarland/
Kontakt:
Silke Loh
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS
Schloss Birlinghoven, 53757 Sankt Augustin
Telefon 02241 14-2829
Fax 02241 14-4-2829
silke.loh@iais.fraunhofer.de
www.iais.fraunhofer.de

Leitung der Roberta-Initiative:
Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS
Thorsten Leimbach
Telefon 02241 14-2404
thorsten.leimbach@iais.fraunhofer.de

Beate Jost
Telefon 02241 14-2441
beate.jost@iais.fraunhofer.de


Über Fraunhofer IAIS
Das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS gehört zu den führenden Einrichtungen für angewandte Forschung im Bereich der intelligen-ten Datenanalyse und Wissenserschließung. Rund 200 Data Scientists, IT-Spezialisten und IT-Berater unterstützen Unternehmen und Organisationen mit maßgeschneiderten IT-Lösungen bei der Optimierung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen sowie bei der Realisierung von intelligentem Informationsmanagement. Im Fokus stehen da-bei Lösungen, die Kunden aus Wirtschaft, Industrie und dem öffentlichen Sektor durch die ganzheitliche Analyse und Verknüpfung von großen Datenbeständen (Big Data) beim Informationsmanagement und der Entscheidungsfindung helfen.

Über die Fraunhofer-Gesellschaft
Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Internationale Kooperationen mit exzellenten Forschungspartnern und innovativen Unternehmen weltweit sorgen für einen direkten Zugang zu den wichtigsten gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschafts- und Wirtschaftsräumen.






KinderMedienPreis 2016 für Print und Hörfunk



Kategorie „Bestes redaktionelles Angebot von und mit Kindern“. Zebra Vier, Foto: Gerd Metzner

Bundeszentrale für politische Bildung zeichnet Stuttgarter Kinderzeitung und Zebra Vier von Radio Bremen aus / Preisverleihung heute ab 19 Uhr in Berlin

Sie sind kindgerecht informativ und machen auf unterhaltsame Weise Lust darauf, Nachrichten zu verstehen: Diese Merkmale zeichnen alle acht Preisträger des KinderMedienPreises 2016 der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb aus. Davon abgesehen sind sie sehr verschieden, denn bewerben konnten sich Angebote aller Formate: Print, TV, Hörfunk und Online. Die Auszeichnung wird am 17. November 2016 ab 19 Uhr zum zweiten Mal in Berlin vergeben.

Auf Platz 1 in der Kategorie "Bestes Angebot für Kinder" steht die Stuttgarter Kinderzeitung. Sieger in der Kategorie "Bestes redaktionelles Angebot von und mit Kindern" ist die Radiosendung "Zebra Vi! er" von Bremen Vier. Beide Gewinner gaben der Jury ein herausragendes Beispiel dafür, wie lokale, nachrichtlich-politisch ausgerichtete Kindermedienangebote erfolgreich funktionieren können. "Die Siegermedien tragen in bester Weise zur frühen gesellschaftspolitischen Orientierung bei und meistern zugleich den Spagat zwischen Unterhaltung und Information", so die Begründung der Jury.

Den mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis der Kinderjury gewinnt die RBB-Dokumentation „Jonas ganz groß“ aus der Reihe "Schau in meine Welt!". Aufgrund der diesjährig zahlreichen Bewerbungen zur Flucht-Thematik schrieb die bpb zudem erstmals einen "Sonderpreis Integration" aus, den der Bonner General-Anzeiger für sein Projekt "Sima - Ankommen in Bonn" erhält.

"Ein großes Kompliment und Respekt an die Gewinner-Medien. Sie beweisen mit ihrem großen Engagement, wie qualitätsvolle und zugleich kindgerechte Medienangebote umgesetzt werden mü! ssen, um zu begeistern und auch den Eltern ein sicheres Gefühl zu geben", sagte Dr. Caroline Hornstein Tomic, Fachabteilungsleiterin und Vertreterin des Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung. "Wir gratulieren allen Gewinnern und freuen uns, so viele und überzeugende Kindermedien aus Deutschland präsentieren zu können", so Hornstein Tomic.

Die Preise werden am Donnerstag, 17. November 2016, ab 19 Uhr im Rahmen der 5. KinderMedienKonferenz der bpb in der Berliner Jerusalemkirche, Lindenstraße 85, übergeben.

Kategorie "Bestes redaktionelles Angebot für Kinder":
1. "Stuttgarter Kinderzeitung", Stuttgarter Zeitung (Print), 3.000 Euro Preisgeld
2. "logo!", ZDF (TV), 2.000 Euro
3. "Checker Extra - Warum so viele Menschen fliehen", Bayerischer Rundfunk (TV), 1.000 Euro

Kategorie "Bestes redaktio! nelles An gebot von und mit Kindern":
1. "Zebra Vier", Bremen Vier (Radio), 3.000 Euro
2. "KiNa-Nachrichten für Kinder", sh:z und A. Beig-Verlag (Print), 2.000 Euro
3. "Was diese Woche wichtig war. Nachrichten in Gebärdensprache", NDR (Radio/Online), 1.000 Euro

Sonderpreis der Kinderjury: "Jonas ganz groß" aus der Reihe "Schau in meine Welt", rbb (TV), 1.000 Euro
Sonderpreis Integration: "Bonn schreibt ein Kinderbuch / Sima - Ankommen in Bonn", General-Anzeiger Bonn, 1.000 Euro

Die Jury:
Jury-Sprecherin: Inge Seibel (Journalistin und Moderatorin)
Jury-Mitglieder: Sabine Berthold (bpb), Prof. Dr. Anja Besand (TU Dresden), Kristine Kretschmer (seitenstark.de / sowieso.de), Inge Kutter (ZEIT LEO), Markus Mörchen (logo!/ZDF), Kathy Stolzenbach (Duda/Kölner Stadt-Anzeiger), Dr. Ulrike Wagner (JFF - Institut für ! Medienp= 4dagogik), Tim Wiese (Kakadu/Deutschlandradio)


Bundeszentrale für politische Bildung
Stabsstelle Kommunikation
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
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Mittwoch, 16. November 2016

Der eigene Name als Motor: Wie aus Kindern sprachliche Überflieger werden

  • Ab dem 18. Schwangerschaftsmonat lauschen Babys bereits auf ihre Umwelt
  • Ab dem siebten Lebensmonat erkennt ein Kind seinen Namen, der meist auch das erstgeschriebene Wort ist
  • Spielzeug, Bücher und Reime helfen bei der Entwicklung des Wortschatzes 

Berlin, 16. November 2016 - Für Kinder ist die Welt der Sprache schon vor der Geburt ein einziges großes Abenteuer. Sie begeben sich ab der 18. Schwangerschaftswoche auf die große Reise der Entwicklung und beginnen die ersten Töne zu hören - Herzschlag, Stimmen oder Musik werden nun wahrgenommen und bereiten auf den ersten Zwischenhalt einer langen Reise vor. Die Stimmen der Eltern werden so nach der Geburt erkannt und schon einmal gehörte Musik wirkt beruhigend. Eltern können also schon im Bauch die Reise der Kleinen begleiten und lenken, ihnen vor allem aber das richtige Reisegepäck, für die weitere Entwicklung, mitgeben. 

Quelle: Lost My Name

Anschnallen bitte: die Sprachentwicklung ist bereit zum Abheben
Ist das Reisegepäck erst an Bord, startet das Abenteuer Entwicklung erst so richtig. Neugeborene beobachten von nun an ihre Eltern genau und erobern die Welt der Sprache in Schallgeschwindigkeit. Der eigene Name ist dabei immer besonders wichtig. Bereits ab dem siebten Monat erkennt ein Kind seinen eigenen Namen und reagiert sogar darauf. Mit etwa neun Monaten kann es diesen, neben einzelnen Worten, dann auch selbst nachsprechen. Wenn es dann seinen ersten Geburtstag feiert, versteht es einfache Aussagen wie "Nein" und kann Bitten der Eltern verstehen. Mit drei Jahren haben Kinder dann schon ein gutes Verständnis für Sprache und die Feinmotorik ist so weit entwickelt, dass ein Stift nicht nur zum Malen, sondern auch zum Schreiben gehalten werden kann. Der eigene Name ist dann wahrscheinlich das erste selbstgeschriebene Wort.

Bordprogramm: Sprachförderung inklusive
Ein Kind versteht in der Regel Wörter, schon bevor es diese selbst nutzen kann, und je mehr die Eltern mit ihrem Kind sprechen, desto größer wird auch der Wortschatz. Besonders schön ist da natürlich ein allabendliches, gemeinsames Vorleseritual. Außerordentlich aufmerksam folgen sie vor allem Geschichten, in denen ihr eigener Name vorkommt. Personalisierte Kinderbücher, wie von Lost My Name, machen den kleinen Leser zum Helden des ganz eigenen Abenteuers. Vorlesen fördert also nicht nur die Fantasie, sondern auch die kleinen Piloten auf ihrer Reise durch die Welt der Sprache. Gut für den Wortschatz sind auch Spiele wie Memory, gemeinsames Singen, Fingerspiele oder Reime. Dabei gewöhnen sich Kinder an Rhythmus, Laute und Sprachmelodie und können sich Worte leichter einprägen.

Sie haben ihr Ziel erreicht: Alles klar zur Landung?
Gemeinsames Sprechen und Vorlesen sind wichtige Begleiter der Entwicklung eines Kindes. Wer zum Reden ermuntert, auch bei kleinen Fehlern lobt und vor allem sein Kind ernst nimmt, macht es zum sprachlichen Überflieger und lässt es schnell Meilen auf der Reise durch die Welt der Sprache sammeln. Damit Kinder ihren Wortschatz im Laufe der Zeit kontinuierlich aufbauen können, muss ihnen auch der Raum zum Sprechen gelassen werden. Wenn Eltern ihrem Kind aufmerksam zuhören, es aussprechen lassen, Fragen ausführlich beantworten und auch dem Kind Fragen stellen, steht einer Punktlandung nichts mehr im Wege.


Über Lost My Name

Lost My Name (deutsch: Ach du Schreck, mein Name ist weg) ist ein in 2012 gegründetes, preisgekröntes Startup aus London, das die Schnittstelle zwischen Storytelling und Technologie auf ungewöhnliche Weise revolutioniert hat. Die Mission: Lost My Name entfacht die kreative Superpower der Erwachsenen, aus der eine magische und besondere Beziehung zum Kind erwächst.

Das Team um die Gründer Asi Sharabi, David Cadji-Newby, Tal Oron und Pedro Serapicos hat mit dem gleichnamigen Kinderbuch nicht nur das meist verkaufte, sondern auch technisch fortschrittlichste Buch seiner Art kreiert. In über 170 Ländern haben die Geschichten von Lost My Name mehr als 1,7 Millionen Kinder zum Lachen und Staunen gebracht.

Mit der Vision, die Verlagswelt nachhaltig zu verändern, gelang dem Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein bemerkenswerter Erfolg mit dem ersten Titel "The Little Boy/ Girl Who Lost His/ Her Name". Seitdem befindet sich Lost My Name auf rasantem Wachstumskurs, der noch viele weitere Ideen hervorbringen wird.





Dienstag, 15. November 2016

ASB: Kitas brauchen einheitliche Qualitätsstandards



Köln/Berlin, 15. November 2016: Der ASB begrüßt den heute erschienenen Zwischenbericht der Arbeitsgruppe „Frühe Bildung“, in der Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen mit dem Ziel zusammengearbeitet haben, die Qualität in der Kinderbetreuung zu verbessern. In dem Bericht „Frühe Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern“ werden gemeinsame qualitative Ziel- und Entwicklungsperspektiven von Bund und Ländern aufgezeigt, Kostenabschätzungen vorgenommen und Finanzierungswege geprüft.

„Der ASB befürwortet nachdrücklich, dass sich Bund, Länder und Kommunen auf den Weg gemacht haben, um gemeinsam die Qualität der Kindertagesbetreuung weiterzuentwickeln“, sagt ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch. „Wichtig ist, dass nun eine verbindliche Festlegung der Umsetzungsschritte hin zu einer höheren Qualität erfolgt“, so Bauch weiter.

Der ASB fordert zusammen mit 16 Wohlfahrts-, Familien- und Kinderrechtsverbänden sowie Gewerkschaften in einer gemeinsamen Erklärung einheitliche Qualitätsstandards für Kitas, um Kindern überall in Deutschland gleiche Bildungs- und Entwicklungschancen zu eröffnen. Diese Standards müssen nach Einschätzung der Verbände folgende Qualitätsaspekte thematisieren:

  • Zugang zu Kitas: Öffnungs- und Schließzeiten, Ganztagsangebote und Kosten für die Familien
  • Qualifikation der Fachkräfte einschließlich bundeseinheitlicher Regelungen zur Ausbildung
  • Fachkraft-Kind-Relation für pädagogisch qualifizierte Fachkräfte sowie Festlegung einer maximalen Gruppengröße entsprechend den Bedürfnissen und des Alters der Kinder
  • Leitlinien der pädagogischen Arbeit unter Berücksichtigung der in der UN-Kinderrechtskonvention normierten Kinderrechte, die zum Beispiel durch das Recht auf Spiel, Bildung, Beteiligung und Selbstentfaltung einen inhaltlichen Rahmen setzen
  • Verantwortungsbewusste Erziehungs- und Bildungspartnerschaft: Verhältnis Kind, Eltern, Fachkraft mit dem Kindeswohl im Zentrum
  • Dauerhafte Qualitätssicherung und -weiterentwicklung: Bundes- bzw. länderspezifisches Monitoring sowie Sicherung der organisatorischen Rahmenbedingungen für Qualitätsentwicklung

Die gemeinsame Erklärung der 16 Organisationen finden Sie im Anhang. Weitere Informationen unter: www.asb.de/qualitaetsstandards

ASB-Pressestelle: Verena Bongartz, Telefon: 0221/4 76 05-476, E-Mail: v.bongartz@asb.de, Astrid Königstein, E-Mail: a.koenigstein@asb.de, Telefon: 0221/4 76 05-355, www.asb.de, www.facebook.com/asb.de


Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V., Sülzburgstraße 140, 50937 Köln
Tel: +49 221 47605-0 Fax: +49 221 47605-288

E-Mail: info@asb.de  Internet: www.asb.de 




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